Vom Kleben und Denken – Kärtchen schreiben deluxe

20180312_121842Man hört ja immer wieder, dass der Trend zurück zum Analogen noch längst nicht ausgetrendet hat. Eigenes Gemüse im Garten anbauen, selbst Seife sieden oder gar buttern und spinnen – och ja, das überlasse ich Anderen. Bei mir wächst keine Pflanze freiwillig. Ich mag Instagram und InDesign. Aber bei einem besonderen Arbeitsschritt kann ich dem Analogen trotzdem was abgewinnen: beim RIETHWERK`schen “Schreib-Kleb-Denken”.

Wenn ich mit Moderationskarten und Neuland-Eddings einen halben Tag herumwerkele, steht am Ende nicht nur das Plakat für den Workshop, sondern das Konzept gleich mit. Nichts ist schöner, als Kärtchen auf Flippapier hin- und herzuschieben, die Reihenfolge immer wieder zu überprüfen und am Schluss das Gefühl zu haben: Ja, so könnte es gehen.

Gut, Nachteile hat es auch: Meine Fingerspitzen sind hinterher meistens ganz bunt – anscheinend treffe ich die Deckel nicht ohne Hingucken. In meiner hinteren Hosentasche finde ich Stunden später auch noch den einen oder anderen Stift. Und ich bin geradezu süchtig nach diesem gelben Klebeband – ohne das gehe ich nicht aus dem Haus. (Rein moderationstechnisch natürlich.) Aber mein Kopf ist entspannt und mag das wirklich gerne: Analog denkt es sich eben am besten.

Die neueste “Schreib-Kleb”-Plakatserie entsteht gerade für die Qualifizierungsreihe “Erfolgreiche Mitbestimmung” im Landkreis Sömmerda. Die startet in Kürze und wird wunderbar analog.  Beamer war gestern.